Sparrow Air

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Sparrow Air sind ein langjähriges indonesisches Unternehmen mit Sitz in Jakarta.

Das Unternehmen setzt folgende Flotte ein: Dash 8-100 (37 Passagiere) Dash 8-300 (56 Passagiere) Q400 (78 Passagiere) Boeing 717 (111 Passagiere) McDonnell Douglas MD-82 (142 Passagiere) McDonnell Douglas MD-90 (150 Passagiere) Airbus A319 (132 Passagiere) Airbus A320 (150 Passagiere) Airbus A321 (186 Passagiere)

Sparrow Air befinden sich weiterhin in einer Phase massiver Umstrukturierungen. Dazu gehört ein Umbau des Flugbetriebs an neue Marktbedingungen und ein noch effizienteres Angebot an Flügen. Sparrow Air bieten die meisten Destinationen innerhalb Indonesiens an und operieren mit einer äußerst günstigen Kostenstruktur. Die Zusammensetzung der Flotte spiegelt die Anforderungen des Streckennetzes wider.

Arbeitspferd auf der Kurz- und Mittelstrecke sind weiterhin die MD-82, deren Anzahl aber bewusst mit Lieferung von Flugzeugen der A320-Familie von 90 auf 67 Flugzeuge reduziert wurde. Ergänzt werden die MD-82 durch MD-90 und Boeing 717. Die MD-80/-90/B717 werden auch weiterhin eine tragende Rolle spielen, wenngleich der Fokus ab Februar 2011 beim weiteren Ausbau der A320-Familie liegt. Sparrow Air sind davon überzeugt, dass mit Flugzeugen der A320-Familie ein risikoarmer Ausbau des Streckennetzes nach Australien, Fernost und Mittelasien umgesetzt werden können. Die sehr hohe Leistungsfähigkeit der A319 erlaubt zum Beispiel relativ lange Routenführungen mit realistischer Nutzlast. Unterhalb der Boeing 717 positioniert sich die Dash 8-Familie mit der Serie 100/300 und Q400. Die überaus guten Start- und Landeigenschaften waren der Hauptfaktor für die Nutzung dieses Typs zur Durchführung von Linienflügen ab teilweise sehr kurzen Pisten.

Im Februar 2011 setzten Sparrow Air 22 DHC8, 20 Airbus A32S, 20 B717, 67 MD-80 und zehn MD-90 ein. Ein weiterer Ausbau der MD-90/717-Flotte ist geplant, wobei die Verfügbarkeit nicht so gegeben ist, wie bei der A320-Familie. Sparrow Air werden aber versuchen, nach Möglichkeit eher eine 717 auf einer Kurzstrecke einzusetzen als eine A319, da wir davon überzeugt sind, dass die 717 auf einem solchen Profil erheblich besser geeignet ist und die A319 auf alternativen Strecken deutlich besser geeignet sind und hier die 717 nicht mehr optimal ist.

Sparrow Air haben in ihrer Historie an der MD-80/-90 und 717 festgehalten, aber mehrfach alternative Flugzeugtypen zusätzlich eingesetzt. Diese Erfahrungen flossen in die aktuelle Sparrow Air ein - von der Staffelung der Flotte, der Flottenstruktur und des angebotenen Streckennetzes. Hauptfokus bleibt das Drehkreuz Jakarta mit fast 2500 Abflügen. Viele Zielorte sind nur über Jakarta mit anderen Zielorten verbunden. Einzig diese Drehkreuzpolitik ermöglicht Sparrow Air das Anbieten von mehrfach pro Tag bedienten Strecken. Es existieren nur noch sehr wenige Routen, die den Einsatz von Großraumflugzeugen rechtfertigen. Sparrow Air trennten sich nach langer Zeit von ihren Airbus A300 und ersetzte diese äußerst guten Flugzeuge durch flexibler einsetzbare A320/321. Frequenzerhöhung versus Kapazität ist hier die Taktik. Besonders angetan sind Sparrow Air von der A321 durch ihre Kombination aus Wirtschaftlichkeit, Kapazität mit fast 190 Sitzplätzen und Komfort. Die A321 wird von Sparrow Air als Hauptinstrument für weiteres Wachstum betrachtet, gerade auch an Flughäfen mit begrenzten Slots. Die A320 und A319 könne hierbei problemlos zusätzlich eingesetzt werden, erweisen sich aber nicht zwangsläufig in der Gesamtheit als wirtschaftlicher als die MD-80/-90. Gerade die identisch konfigurierten A320 und MD-90 zeigen nur unwesentliche Unterschiede, wenngleich die MD-90 deutlich günstiger im Lease sind.

Sparrow Air werden ihre aktuelle Phase der Umstrukturierungen erstmal wirken lassen und das vorhandene Streckennetz den Anforderungen weiterhin anpassen. Ambitionen für Langstrecken existieren seitens der Sparrow Air traditionell eher nicht, eher würden Sparrow International und/oder Sparrow Indonesia eine solche Rolle (wieder) erhalten. Insgesamt sehen sich Sparrow Air aber nicht als weltweit agierende Fluggesellschaft, sondern eher als regionaler Anbieter eines kompakten Flugplans mit Drehkreuzfunktionen und Anbindung an Megastädte Asiens und von entlegenen Flugplätzen an Wirtschaftszentren. Sparrow Air werden den Heimatmarkt weiterhin als wichtigstes Standbein betrachten und eher darauf achten, dass durch eigenes generiertes Volumen und durch IL-Partner das Angebot tragfähig ist. Die Systemauslastung beträgt schwankend wzsichen 50 und 60%. Sparrow Air planen durch Optimierung des Angebots eine schrittweise Erhöhung der Auslastung auf 70 bis 80% und sind nicht an einer höheren Auslastung interessiert. Schließlich wollen Sparrow Air, dass jeder potentielle Fluggast auch mitfliegen konnte und dies ist bei ständig ausgebuchten Flügen eher schwer zu ersehen.

Der CEO von Sparrow Air arbeitet schubweise und ist dann wieder mehrere Tage oder gar Woche nicht anwesend oder vergisst gar, Credits aufzuladen, bis ihm wieder einfällt, dass es da eine Sparrow Air gibt. Sparrow Air sind nur ein Unternehmen unter vielen Fluggesellschaften, aber dieses Unternehmen hat derart viele Höhen und Tiefen erlebt, dass ein Fortbestand gerechtfertigt ist.