Via Mekong

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Via Mekong
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Gründungsdatum: 10. Februar 2009
Geschäftssitz: Ho Chi Minh City
Code: VM
Hubs: Hanoi (HAN); Ho Chi Minh City (SGN)
Allianz: Concordia
Flottengröße: 350
Mitarbeiter: 25500
Eigentümer: Mekong Aviation Group
Server: Idlewild

Inhaltsverzeichnis

Vietnam und seine Airline

Vietnam, ein Land zwischen Sozialismus und Aufbruch. Im Herzen Südostasiens gelegen, erlebt Vietnam in jünster Zeit ein rasantes Wirtschaftswachstum, und mehr und mehr Touristen entdecken die Schönheit des Landes und seine bewegte Geschichte. Hier ist der Sitz von ViaMekong, einer Premium-Airline mit einem dichten asiatischen und weltweiten Netz. Am 10. Februar 2009 gegründet, gehört sie zu den 20 größten Airlines der Welt.

Das Streckennetz

Shanghai, Bombay oder Singapur - die pulsierenden Metropolen Asiens sind von Vietnam nur einen Katzensprung entfernt. Hier ist die Drehscheibe Asiens, mit Anschluss in alle Richtungen. An beiden Hubs Hanoi und Ho Chi Minh City bietet ViaMekong beste Anschlüsse mit kurzen Umsteigezeiten. Die drei täglichen Hub-Wellen starten gegen 7:00 Uhr, 15:00 Uhr und 23:00 Uhr.

Bedient werden Städte in ganz Südost- und Ostasien sowie Indien. Auf der Langstrecke werden zahlreiche Metropolen in Australien und Neuseeland, Europa, Nordamerika und der Golf-Region angeflogen. Dank des umfangreichen Langstreckennetzes ist ViaMekong nach Sitz-Km an 13. Stelle weltweit.

Zwischen beiden ViaMekong-Hubs gibt es auch einen dichten Shuttle-Dienst. Ansonsten wird das Domestic-Netz von Tochter-Airline Mekong Xpress betrieben und bedient sämtliche Städte Vietnams von Hanoi und Ho Chi Minh City aus mit 40 täglichen Flugpaaren auf 13 Destinationen. Auch das regionale Streckennetz in Indochina wurde von MekongXpress übernommen, während sich ViaMekong zunehmend auf aufkommensstarke Metropol-Verbindungen und Langstrecke konzentriert.

News

(Stand 8. Mai 2012)

5. Mai: Der erste Dreamliner trifft am 5. Mai in Saigon ein und präsentiert sich seinen künftigen Gästen. 50 Maschinen sind bestellt, sie werden längerfristig die 767-400 und die 777-200 ablösen. Erstes Einsatzgebiet sind die langen Strecken Richtung USA und Neuseeland, wo die wirtschaftlichen Stärken des neuen Typs voll zum Tragen kommnen. Später wird sie auch nachfragestarke Kurzstrecken übernehmen. Mit der B787 führt ViaMekong auch eine neue Livery ein.

8. Mai: Der Dreamliner-Einsatz nach San Fransisco und Los Angeles ist ein großer Erfolg: Die Sitzplatzkosten sind um 13% gesunken, damit sind die Amerika-Flüge hoch profitabel. Ein weiterer Ausbau der Nordamerika-Routen ist geplant: So soll es erstmals auch Direktflüge bis New York JFK geben, eine Entfernung die erst Dank Dreamliner wirtschaftlich möglich ist.

ViaMekong Dreamliner‎

Die Flotte

Flaggschiff der Flotte ist der Airbus A380: Die Super-Jumbos fliegen sowohl auf Europa-Routen als auch auf asiatischen Rennstrecken. Ansonsten setzt ViaMekong auf Boeing: Auf Kurz und Mittelstrecken kommen die Typen B737-700 und -900 zum Einsatz. Die Langstrecke ist in Hand der B777 und B767, beide fliegen auch aufkommensstarke Mittelstrecken. Neu in der Flotte ist die B787, die zunächst die langen Routen nach Nordamerika übernimmt. ViaMekong setzt ausschließlich junge, geleaste Maschinen ein.

Typ Anz. Einsatz
Boeing 737-700 22 Die B737-700 kommen auf nachfrageschwachen Verbindungen zum Einsatz, vor allem auch als Zusatzflüge zu Nebenhub-Zeiten. Viamekong 737 ansicht.png
y76 c25 Viamekong-737-grundriss-640st.png
Boeing 737-900 66 Die 737-900 bildet das Rückgrat der Kurz- und Mittelstreckenflotte. Ein paar Maschinen verfügen über erweiterte Reichweite und eine luxuriöse Ausstattung für Langstreckenflüge. Viamekong 739 ansicht.png
Comfort: y124 c24 Viamekong-739-grundriss-730st.png
Comfort: y103 c35 f4 Viamekong-739-grundriss-631st.png
Deluxe: y93 c30 Viamekong-739-grundriss-631lx.png
Boeing 767-400 70 Die 767-400 kommt auf Langstrecken, aber auch auf stark nachgefragten Kurzstrecken zum Einsatz Viamekong 764 ansicht.png
Comfort: y220 c42 f5

(auch y199 c54 f5)

Viamekong-764-grundriss-721c.png
Deluxe: y153 c48 f7

(auch y172 c42 f3)

Viamekong-764-grundriss-631l.png
Boeing 777-200 58 Die kurze B777 ist das Paradepferd auf Langstrecken, vor allem auf den USA-Flügen Viamekong-772-ansicht.png
drei Klassen: y171 c63 f6

(auch y206 c42 f6)

Viamekong-772-grundriss-631L.png
zwei Klassen: y206 c49 Viamekong-772-grundriss-73xL.png
Boeing 777-300 25 Die B777-300 fliegen auf einigen Europa-Routen sowie auf aufkommenststarken Verbindungen zu asiatischen Metropolen. Sie werden allerdings zunehmend von A380 verdrängt. Viamekong-773-ansicht.png
Deluxe: y218 c70 f12

(auch y244 c56 f12)

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Comfort: y298 c68 f10 Viamekong-773-grundriss-631c.png
Boeing 787-8 (50) Die B787 wird zunächst auf Langstrecken Richtung USA und Neuseeland eingesetzt, längerfristig wird sie die 767 und 777-200 ablösen. Mit den Dreamlinern wird auch eine neue Livery eingeführt. Viamekong-788-ansicht.png
y172 c42 f4 (Grundriss folgt)


Airbus A380-800 19 Der Airbus A380 ist perfekt für besonders nachfragestarke Routen mit Slot-Problemen. Neben den Langstrecken nach London, Paris und Dubai werden vor allem inner-asiatische Verbindungen (Singapur und Hong Kong) bedient Viamekong-380-Ansicht.png
Deluxe: y372 c92 f18 Viamekong-380-grundriss-631l.png
Comfort: y459 c116 f14 Viamekong-380-grundriss-631c.png
Nicht mehr im Einsatz
ATR 42 / 72 Mit vier ATR (42-500 und 72-500) begann der Flugbetrieb bei ViaMekong. Die letzten beiden verließen nach 6 Wochen die Flotte und wurden durch CRJ ersetzt Viamekong at4 ansicht sw.png
Canadair Regionaljet Sie waren von Anfang an das Rückgrat der Flotte, zum Schluss flogen sie fast ausschließlich auf dem Inlandsnetz. Alle drei Typen (-200, -700 und -900) kamen zum Einsatz. Mit der Gründung von Mekong Xpress Anfang Juni schieden die Regionaljets aus. Viamekong cr7 ansicht sw.png
Boeing 737-300/-400 Die klassischen B737 waren lange Zeit die Arbeitstiere von ViaMekong und konnten sich bis Juli 2009 in der Flotte halten. Schließlich wurden sie zum Opfer der Aufkommenskrise, und wurden durch moderne 737-700 ersetzt. Viamekong-733-ansicht-sw.png

Geschichte

Februar 2009
ViaMekong wird am 10. Februar gegruendet. Der Flugbetrieb startet am 12. Februar mit vier Turboprops (ATR 42-500 und ATR 72-500) sowie drei CRJ 700. Ab Hanoi werden Ziele in Suedchina, Thailand und Vietnam angesteuert. Weitere CRJ kommen in den folgenden Wochen in die Flotte.

März 2009
Die erste Boeing 737-300 kommt zum Einsatz, bis Ende des Monats sind 17 Maschinen im Bestand. Damit bedient ViaMekong neben der Rennstrecke Hanoi-Saigon ein weitläufiges Streckennetz von Hanoi nach Japan, China, Indien und Indonesien. Am 21. März wird der 100.000. Fluggast begrüßt. Am 24. März verabschiedet sich der letzte Turboprop aus der Flotte. Ein neues Hub-Konzept und das Domestic-Netz VietConnect starten am 23. März und schaffen die Grundlage für weiteres Wachstum.

April 2009
Am 2. April startet eine B767 zum ersten Langstreckenflug nach Riad, am 5. April tritt ViaMekong der Allianz Concordia bei. Der Börsengang am 17. April bringt schließlich über 110 Mio Dollar frisches Kapital, genug um mit einer ganzen Flotte moderner Widebodys (B767 und B777) die lukrativen Strecken nach China, Indien und Singapur zu erschließen. Der Einsatz attraktiver Widebodys auf Kurz- und Mittelstrecken erweist sich als erfolgreiche Strategie. Aus der beschaulichen Regional-Airline ist ein bedeutender Player in Südostasien geworden.

Mai 2009
ViaMekong baut ein zweites Standbein auf: Seit 15. Mai werden ab Ho Chi Minh City zahlreichen Städte in Indonesien und Indien angeflogen. Am 18. Mai wird der 1.000.000. Fluggast an Bord begrüßt. Seit der Geschäftsaufgabe von Air Hanoi ist ViaMekong die einzige Airline in Vietnam.

Juni 2009
Am 8. Juni startet das Tochterunternehmen Mekong Xpress den Flugbetrieb und übernimmt das gesamte Inlands-Netz. Damit verlassen die Regionaljets die ViaMekong-Flotte, die Gesellschaft wird sich stärker auf die Mittel- und Langstrecke konzentrieren.

Juli 2009
Ho Chi Minh City wird zum Langstreckendrehkreuz ausgebaut, und ViaMekong schreibt Rekordgewinne. Doch dann kommt die Aufkommenskrise, von der das Unternehmen sehr hart getroffen wird: Die Fluggastzahlen halbieren sich, der Umsatz sinkt um 70%. Eine tiefgreifende Restrukturierung wird erforderlich.

August 2009
ViaMekong muss auf das stark gesunkene Aufkommen reagieren: Die Widebody-Flotte wird drastisch reduziert, viele Verbindungen nur noch einmal täglich angebunden. Gleichzeitig kommen aber auch neue Weitstrecken dazu, insbesondere Europa und Neuseeland erweisen sich als sehr erfolgreich. Die finanzielle Situation ist dramatisch, die Gesellschaft schreibt hohe Verluste. Es kommt zur ersten großen Entlassungswelle in der Unternehmensgeschichte.

September/Oktober 2009
Langsam erhohlt sich die Lage, insbesondere das Indien-Geschäft sorgt für gute Umsätze. Der Markt in China hingegen bricht völlig weg. Das Ergebnis stabilisiert sich bei einer roten Null.

November/Dezember 2009
Endlich gibt es wieder gute Gewinne: Die Insolvenz einiger Konkurrenten (isnbesondere Indian Spirit) sorgt für gute Auslastung. ViaMekong setzt auf Expansion, vor allem in Richtung Indien, Japan und Europa.

Januar 2010
Mit Beseitigung des First-Leg-Bugs steht eine größere Umstrukturierung ins Haus: Australien boomt, ViaMekong verstärkt hier massiv das Angebot und schafft damit eine attraktive Brücke zwischen Europa und Ozeanien. Auch regional geht das Geschäft weit besser. Nach Indien hingegen bricht die Nachfrage ein. Gegenüber den Konkurrenten in Indochina gewinnt ViaMekong deutlich Marktanteil. Am 26. Januar begrüßt ViaMekong den 10.000.000. Passagier an Bord.

Februar 2010
ViaMekong feiert Jubiläum: Am 12. Februar vor einem Jahr hob der erste Flug ab, eine ATR42 nach Guangzhou. Fast alle damaligen Ziele werden heute von der Regional-Tochter MekongXpress bedient.

März 2010
Erstmals steht Amerika im Flugplan: Mit täglichen Flügen nach Los Angeles und Chicago steigt ViaMekong mit großem Erfolg in einen neuen Markt ein, weitere Ziele folgen wenig später. Mit Laos International verschwindet der größte Konkurrent in der Region.

April 2010
Bis Ende April legte die Gesellschaft ein ungeahntes Wachstum hin: Seit Januar haben sich Umsatz und Fluggastzahlen verdoppelt, ViaMekong ist in den Top Ten der ostasiatischen Airlines. Damit wurde aber einen Wachstumsgrenze erreicht, der Wettbewerb hat spürbar zugenommen, stagnierende Umsätze und niedrige Gewinne kennzeichnen die folgenden Monate.

Mai-Juni 2010
Im Konkurrenzdruck bricht ViaMekong mit einem Dogma: erstmals fliegen auch Narrowbodies auf Langstrecken. Ziele in Tasmanien, dem Indischen Ozean und im Nahen Osten sind Dank moderner B737-900ER wirtschaftlich betreibbar. Rechtzeitig zur Fussball-WM in Südafrika werden ertsmals Kapstadt und Johannesburg angeflogen, letzteres bleibt dauerhaft im Flugplan.

Juli 2010
Die Umstellung auf 1.5 bringt eine deutliche Belebung des Geschäfts, erstmals werden über eine halbe Million Passagiere pro Woche befördert.

September 2010
In Kambodscha wird die Tochtergesellschaft mekongXpress Cambodia gegründet. Damit schafft ViaMekong ein zweites Standbein in der Region: Hier werden vor allem regionale Ziele in ganz Südostasien bedient. In Phnom Penh und Siem Reap entsteht ein Dual-Hub-System nach ViaMekong-Vorbild.

November 2010
Der Airbus A380 feiert sein Debut bei ViaMekong: Neun Maschinen starten auf den Rennstrecken nach Singapur, Hong Kong und Bangkok. Die enorme Nachfrage ist hier mit kleineren Mustern nicht mehr zu bewältigen.

Dezember 2010
Auch auf der Langstrecke fliegen jetzt A380: Sieben Maschinen übernehmen die stark nachgefragten Routen nach London, Paris und Dubai. ViaMekong befördert erstmals 1 Mio Fluggäste pro Woche.

Mai 2012
Die ersten Boeing 787 kommen in die Flotte und übernehmen die Nordamerika-Routen.